Warum wird die Ketamin (Spravato) Behandlung bei Depressionen von der Krankenkasse nicht übernommen?
6 € Narkosemittel für die IV-Verabreichung
345 € für die Nasale Behandlung bei Depressionen
Objekt: Kollege, Mixed Media: Originaler Esketamin-Arzneimittel-Karton, Das Blaue Geschnörkel: Originaler Optionsschein ca. 1929
Maße: 50 x 40 cm im Objektrahmen
Zur Info:
Die Kosten für diese Behandlung betragen etwa 345€ pro Dosis, wobei in den ersten 30 Tagen bis zu acht Sitzungen erforderlich sind, was insgesamt etwa 2.760 kostet. Diese Kosten beinhalten nicht die Therapiegebühren, die ebenfalls notwendig sind. Also nur das Arzneimittel ohne Ärztliche Behandlungskosten.
Im Vergleich dazu kostet Ketamin als Narkosemittel für die IV-Verabreichung in ähnlicher Dosierung nur etwa 6 € pro Dosis. Auch der Straßenverkaufspreis ist deutlich günstiger .
Warum ist das so? Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Ketamin-Behandlung bei Depressionen nicht, da sie als zu teuer angesehen wird und nur für Patienten mit therapieresistenter Depression zugelassen ist. Das bedeutet, dass andere Antidepressiva bei diesen Patienten nicht erfolgreich waren .
Der weiße Teil im Bildinneren zeigt die Vorderseite eines originalen Spravato-Esketamin-Karton.
Das Blaue um denn Karton herum ist ein originales Wertpapier aus dem Jahr 1929 von einem französischen Unternehmen namens „Compagnie Française du Haut & du Bas-Congo“, das während der Kolonialisierung in Afrika Geld verdient hat. Dies soll daran erinnern, dass wirtschaftliche Interessen oft über das Wohl der Menschen gestellt werden.
Ich bin mir mal wieder nicht sicher, ob hier eine Grenze überschritten wird. Das Thema ist so groß, dass es für mich nicht überschaubar ist. Trotzdem habe ich das Bedürfnis, darüber zu sprechen und auch hier ein Bewusstsein dafür zu schaffen.
Ich kann hier auch keine Vergleiche oder Parallelen aufstellen, sondern ich möchte einfach meine Gedanken verbindlichen.
Und das mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen.